Eine Strickanleitung ist ein Leitfaden für Stricker/innen, wie ein bestimmtes Kleidungsstück, Kuscheltier, Kissen, o.ä. anzufertigen ist, um zu einem gut passenden, attraktiven Ergebnis zu gelangen. Heutzutage werden in einem normalen modernen Haushalt keine Socken und Pullover für den täglichen Bedarf mehr gestrickt, dazu hat fast niemand mehr Zeit. Hat man keine betage Person im Bekannten-, bzw. Verwandtenkreis, die durch ihre Erfahrung gute verständliche Anleitung geben kann, greift man als Handarbeiterin gern zu einer Strickanleitung.
Strickanleitung für Anfänger
Anfänger sollten bei ihren ersten Versuchen unbedingt bebilderte Strickanleitungen suchen. Diese gibt es in Handarbeitszeitschriften, in E-books, oder gratis im Internet. Man sollte sich nicht sofort an einem Norwegerpullover versuchen, sondern an kleineren Projekten reifen! Das erspart Enttäuschungen und unnütze Geldausgaben. Durch eine Anleitung mit Fotos oder Zeichnungen kann man nicht nur den Fortschritt des eigenen Werkes ständig vergleichen, man erlernt auch die „Fachsprache“ leicht. „Nadelspiel, Runde, Masche aufnehmen, umschlagen“, allein mit diesen vier Worten lässt sich bereits ein nettes Babyjäckchen anfertigen. Vollzieht man die Anleitung Schritt für Schritt nach, kann ein absoluter Anfänger Maschen aufnehmen, ein einfaches Muster nach bestimmten Regeln stricken und sich an einem präsentablen Ergebnis freuen. Es gibt natürlich auch kostenlose Strickanleitungen im Netz.
Strickanleitung für Profis
Es wird mit vielen Abkürzungen und Worten gearbeitet, die anfangs vielleicht unverständlich scheinen. Mit umfangreichen, präzisen Anleitungen für Farbwechsel, Lochmuster, Zopfmuster und sonstige Finessen ist eine perfekt aussehende, wertvolle Handarbeit herzustellen. Das Erlernen der Fachsprache und viel Geduld lohnen sich!
Materialauswahl
Eine gute Strickanleitung beinhaltet unbedingt einen Vorschlag, welche Art und Stärke an Wolle/Garn verstrickt werden sollte. Die Eigenschaften des vorgeschlagenes Materials beeinflussen das Ergebnis! Ebenso sollte eine „Maschenprobe“ gleich zu Beginn nicht fehlen. Daran kann abgeschätzt werden, ob man selbst lockerer oder fester als „normal“ strickt. Unter Umständen wählt man besser eine andere Garnstärke oder andere Nadeln, damit die Anleitung auf die eigene Strickweise passt!
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